Wein & Melodie feierte Premiere im Möbel-Bahnhof

Ein warmer Augustabend, Wein in den Gläsern und Musik, die über das Gelände zog. Viel mehr brauchte es am 15. August eigentlich nicht für die Premiere von Wein & Melodie im Möbel-Bahnhof.
Zum Wein gab es alkoholfreie Alternativen und gutes Essen von Pöhlker’s Bistro & Catering. An den Tischen wurde gegessen, getrunken und geredet, während an verschiedenen Stellen auf dem Gelände Musik zu hören war.
Und irgendwo spielt immer jemand
Ralf Süllwald an Gitarre und Piano. Harald Bellmann mit seinem silbernen Saxophon. Dazu die Worried Men Skiffle Group mit ihrem ganz eigenen Sound.

Die Musiker wechselten sich ab, mal hier, mal dort. Mit einem Glas Wein in der Hand über das Gelände schlendern, irgendwo stehen bleiben, zuhören, weiterziehen. Genau dafür bietet der Möbel-Bahnhof reichlich Platz und ziemlich ungewöhnliche Kulissen.
Und dann Harald Bellmann am Saxophon. Seine Musik passte so gut zu diesem Abend, dass irgendwann ein Paar zu tanzen anfing. Einfach so.
Licht aus? Von wegen.
Mit der Dämmerung begann der Möbel-Bahnhof zu leuchten.

Stück für Stück veränderte sich das Gelände. Bäume strahlten in Grün und anderen Farben, die großen Schirme leuchteten warm in der Dunkelheit. Zwischen den Ästen hing eine Diskokugel, Nebel zog durch die Lichtstrahlen und auf dem Boden tanzten unzählige kleine Reflexe.
Verantwortlich dafür war Provisuell aus Bielefeld, unsere Nachbarn von der Bielitzer Straße. Mit Lichttechnik, Video und Spezialeffekten setzte das Team Bäume, Gebäude und einzelne Bereiche des Geländes in Szene.
Wer den Möbel-Bahnhof kennt, weiß, dass es hier schon bei Tageslicht ziemlich eigenwillige Ecken gibt. Wenn zwischen alten Waggons, Möbeln und Bäumen die Lichter angehen, sieht selbst ein vertrauter Ort noch einmal ganz anders aus.

Es sind diese ungeplanten Bilder, die von einem Sommerabend bleiben: ein Paar, das zum Saxophon tanzt. Lichtpunkte, die über den Boden wandern. Ein Glas Wein unter leuchtenden Schirmen.
Und ganz sicher war es einer jener Sommerabende, an die man sich noch erinnert, wenn die Tage längst wieder kalt und dunkel geworden sind.
